Gedächtnispalast

2019

Produktion

Der Gedächtnispalast, Theater
Der Gedächtnispalast, Theater
Der Gedächtnispalast, Theater
Der Gedächtnispalast, Theater
Der Gedächtnispalast, Theater
Der Gedächtnispalast, Theater
Der Gedächtnispalast, Theater
Der Gedächtnispalast, Theater
Der Gedächtnispalast, Theater

Theater hautnah erleben: installatives und performatives Projekt in den stillgelegten Produktionshallen der ehemaligen Spinnerei NYLON 6, Viscosistadt, Emmen­brücke.

Besuchen Sie uns an der FIDEA DESIGN SCHENKEN und lernen Sie uns persönlich kennen. Wir sind vom Freitag, 30. 11. bis und mit Sonntag, 2. 12. vor Ort und bieten kostenlose Backstage-Führungen an. Wir freuen uns auf Sie!

Sie möchten mehr über unser Projekt erfahren? Das freut uns! Gerne senden wir Ihnen unser aktuelles Dossier zu und stehen selbstverständlich auch für persönliche Auskünfte jederzeit zur Verfügung.

5000 m2 Theater in der Viscosistadt – Annette Windlin inszeniert auf fünf Etagen der alten Spinnerei Nylon-6 in Emmenbrücke das Stück „Gedächtnispalast“. Autorin Martina Clavadetscher erzählt darin die Facetten einer Familiengeschichte, die das Publikum auf unzähligen Bühnen hautnah miterlebt.

Die ehemalige Spinnerei Nylon-6 mit der angegrauten Fassade steht mitten in der pulsierenden Viscosistadt Emmenbrücke. Mit dem theatralen Grossprojekt „Gedächtnispalast“ kehrt frisches Leben in die Fabrik zurück. Das Publikum erwartet eine aufregende Inszenierung der Regisseurin Annette Windlin.

Gespielt wird in 60 Szenen die Liebesgeschichte zwischen Marga und Hannes – ohne chronologischen Ablauf – auf fünf Etagen und an zahlreichen Schauplätzen. Dort, wo sich kilometerweise Rohre winden, auf Zwischenböden, neben riesigen verrosteten Eisentrommeln oder im ehemaligen Kommandoraum spielen 40 Schauspieler und Schauspielerinnen teilweise gleichzeitig ihren Part. Geschrieben hat das Stück Martina Clavadetscher.

Die Zuschauenden betreten dieses Bühnenuniversum durch einen der vier Eingänge und bahnen sich individuell ihren Weg durch den Theaterabend. Man wandert von Schauplatz zu Schauplatz und wählt frei unter den Szenen aus. Jede Person erlebt das Stück auf ihre Weise, niemand sieht die ganze Geschichte. Persönliche Erinnerungen begleiten einen auf Schritt und Tritt und werden bei der Interpretation des Gesehenen kräftig mitmischen.

Gründe, sich zu erinnern, gibt es zuhauf in den von Ruth Mächler atemberaubend ausgestatteten Bühnenräumen. Denn sie beherbergen – welch ein Schatz – eine skurrile Sammlung von unzähligen Gegenständen, Kleidern und Möbeln. Das arrangierte Material wird im Theater zur reinen Magie. Da erkennt man etwa eine Armee voller zugeschraubter Honiggläser, gefüllt mit präzise ausgeschnittenen Kartonsternen, fein säuberlich sortiert nach Farben und Formen – genug, um damit den Himmel zu bedecken. Wer diesen Kosmos erschaffen hat, muss entweder vollends verrückt oder glücklich gewesen sein. Nur Kinder, Verrückte und Liebende widmen sich mit Hingabe dem Unnötigen. Das Stück haucht diesen Gegenständen, die ein Zufall vor der Kehrrichtverbrennungsanlage rettete, neues Leben ein.

So wird die alte Spinnerei durch die Inszenierung zu einem Ort der vielfachen Erinnerung, und jede Person, die eintritt, wird durch ihr Gedächtnis zum Autor oder zur Autorin einer eigenen ungeschriebenen Geschichte.

Was sind die Voraussetzungen, um glückliche Momente zu erfahren?

Ausgangslage

Aufführungen

Uraufführung

Freitag, 26. April 2019, in den stillgelegten Produktionshallen der ehemaligen Spinnerei NYLON 6, Viscosistadt, Emmenbrücke

Aufführungen

25 Aufführungen bis 29. Juni 2019,
ca. 400 Besucherinnen und Besucher pro Aufführung

Zusatz­vorstellungen

4. September bis 26. Oktober 2019 (bei grosser Nachfrage)

Beteiligte

Produktion

Verein Big Bang

Projekt­verantwortung

Theaterproduktion Annette Windlin und Verein Big Bang

Kernteam Produktion

Annette Windlin, Susanne Morger, Urs Zürcher, Michael Felber

Text

Martina Clavadetscher

Regie

Annette Windlin

Dramaturgie

Dominique Müller

Ausstattung

Ruth Mächler

Video

Valentina Maria Mächler

Musik, Komposition

Christian Wallner

Choreografie

Lukas Schmocker

Spiel

10 professionelle Schauspielerinnen und Schauspieler sowie 30–40 Laienschauspielerinnen und -schauspieler, vorwiegend aus der Zentralschweiz

Lichtdesign, Technik

Beat Auer

Grafik

David Clavadetscher

Produktions­leitung

Urs Zürcher, Michael Felber

Kommunikation, Marketing

Susanne Morger

Praktikantin

Patrizia Annen

Projekt­unterstützung

Dr. h.c. Franz Marty

Projekt­unterstützung

Prof. Dr. Iwan Rickenbacher

Projekt­unterstützung

Kurt Sidler